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Susanne Last - über meine Arbeit und mich

Schon als Kind habe ich mich für Tiere und ihr Verhalten begeistert. So war eines meiner ersten Bücher, die ich damals 8-jährig gelesen habe, „Tiere und ihr Verhalten“ von Niko Tinbergen aus der Time Life Serie. Ich habe Tiere nie als Kuschelobjekte gesehen, sondern war immer auf der Suche nach Antworten, warum Tiere so sind wie sie sind. Nach einer zunächst „vernünftigen“ kaufmännischen Ausbildung und der Tätigkeit im Vertrieb, habe ich mir dann als Mutter zweier Kinder und selbständiger Buchhändlerin den Traum nach Antworten auf die ungestillten Fragen erfüllt: Ich begann eine Ausbildung zur Tierheilpraktikerin bei der ATM (Akademie für Tiernaturheilkunde) in Bad Bramstedt. Darauf folgten Ausbildungen zunächst im Bereich der Akupunktur und Homöopathie. Immer mehr praktische Fälle kamen aus dem Bereich der Verhaltensprobleme von Katzen, Pferden und zunehmend auch mehr bei Hunden.

Was mir aber fehlte, waren Erklärungen für die Zusammenhänge von Körper und Geist. Wie beeinflusst die körperliche Befindlichkeit das Verhalten? So schloss ich die Ausbildung zur Hundeerziehungsberaterin bei Jan Nijboer an, um dort mehr über die Psychologie und das Wesen der Hunde zu erfahren. Inzwischen bin ich lizenzierte Natural-Dogmanship®-Instruktorin und von der Tierärztekammer Schleswig-Holstein anerkannte Verhaltenstherapeutin. Ich erlebe täglich die Bestätigung für meine ursprüngliche Vermutung: Verhalten und Körper bedingen sich untrennbar gegenseitig. So muss beides immer in Zusammenhang gesehen werden. Verhalten ist Ausdruck von Genetik, Lernen (Kognition) und Erfahrung (Emotion): Trainiert man nur den Körper z.B. über Konditionierungen, verändert sich nur das Äußere. Versucht man über Medikamente die Psyche zu beeinflussen, manipulieren wir den Ausdruck, lösen aber nicht das wirkliche Problem. Um aber das Verhalten nachhaltig zu verändern, kommt man um die innere Motivation nicht herum und muss beides betrachten: Die Psyche ist der Motor für Ausdrucksverhalten.

Ich bringe in meiner Vorgehensweise zusammen, was zusammen gehört: Ich verändere die individuelle Motivation des Tieres, ein bestimmtes Verhalten zu zeigen. Nur so sind nachhaltige und vor allem grundlegende Veränderungen möglich - ohne tausend Wiederholungen. Inzwischen hat auch der Bereich der Ernährung v.a. bei subtilen Stress-Symptomatiken einen großen Anteil meiner Analysen, Diagnosen und Therapieempfehlungen. Ein z.B. übersäuerter Organismus ist auch mental „sauer“ und reagiert entsprechend gereizt. Bei Hunden z.B. kommt es zum Verlust der Impulskontrolle und unangemessen übersteigertem Verhalten, mitunter auch zu heftigen Aggressionen. Pferde werden hypersensibel für Umweltreize: Schreckhaftigkeit, Widerwilligkeit bis hin zu manifesten körperlichen Symptomen wie z.B. Rückenverspannungen oder Verdauungsprobleme sind die Folge.

Verhalten zeigt, an welcher Stelle im Organismus Störungen vorliegen - wir müssen nur hinsehen und verstehen, dann lässt sich auch Verhalten beeinflussen.
Mehr über meine Fachkompetenz unter Ausbildung und Qualifikation

Jomo

geboren Juli 2009, kastrierter Australian-Shepherd Rüde. Er ist mein Partner für entspannte Sozialarbeit und Kindererziehung. Er verfügt über ein hervorragendes Sozialverhalten gegenüber Artgenossen. Er hat schon mehrfach sozial unverträglichen und unsicheren Hunden geholfen, die Anwesenheit von Artgenossen zuzulassen.

Sam P.G.

geboren März 1997, Quarter Horse Wallach. Er war und ist meine größte Motivation weiterzulernen. Ohne ihn wüßte ich nicht, was ich heute weiß! Er ist ein absolut nervenstarkes, sicheres und menschenfreundliches Pferd. Sam unterstützt mich im Hundetraining, wenn es um die Gewöhnung an Pferde geht.

Maly, Linus und Mäxchen

Wurfgeschwister, geboren 2008, Notfall-Katzen vom Bauernhof. Die drei sind meine Lehrmeister bezüglich Sozialverhalten von Katzen.

* zertifiziert durch die Tierärztekammer Schleswig-Holstein