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Therapie

“Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.” (Christian Morgenstern)

Wenn Sie feststellen, dass Ihr Tier auffälliges Verhalten zeigt oder an unerklärlichen Erkrankungen leidet, ist es ratsam, eine ganzheitliche Beratung in Anspruch zu nehmen. Aber auch bei bestehenden klassisch schulmedizinischen Behandlungen kann die Naturheilkunde ergänzend zu einer schnelleren Regeneration des Tieres führen.

Das physische und psychische Wohlergehen des Tieres steht für mich stets im Vordergrund. Besteht eine akute Gefahr für das Leben des Tieres, werde ich entweder sofort behandeln bzw. direkt an den Tierarzt oder die Tierklinik verweisen.

Am Anfang jeder verhaltenstherapeutischen Behandlung steht ein ausführliches Anamnesegespräch und ggf. die klinische Untersuchung des Tieres, denn Erkrankungen können ebenfalls zu Verhaltensänderungen führen. Sie erhalten einen auf Sie und Ihr Tier individuell abgestimmten Coaching-Plan. Optimale Haltungsbedingungen, artgerechter Umgang mit dem Tier und eine natürliche Ernährung, sowie die homöopathische oder naturheilkundliche Begleitbehandlung werden berücksichtigt.

Aus der Vielzahl der Therapien wähle ich für Ihr Tier die bestmögliche Kombination aus. So kann das psychische und körperliche Gleichgewicht wieder hergestellt werden.

Hinweis gemäß gesetzlicher Anforderung:
Nach dem deutschen Heilmittelwerberecht §3 weise ich ausdrücklich darauf hin:
Bei den hier vorgestellten Methoden sowohl therapeutischer als auch diagnostischer Art handelt es sich um Verfahren der alternativen Medizin, deren Wirksamkeit naturwissenschaftlich schulmedizinisch nicht nachgewiesen und nicht anerkannt ist.

Akupunktur

“Eine Krankheit nimmt den Weg durch den Mund; die Kälte dringt duch die Füße hinein.” (chinesische Weisheit)

Durch die Akupunktur werden spezifische Punkte, Meridiane genannt, auf der Körperoberfläche aktiviert. Diese stehen in direkter Verbindung mit den inneren Organsystemen. Die Aktivierung dieser Punkte erfolgt entweder mittels Fingerdruck, Akupunkturnadel, Akupunktur-Laser oder der sogenannten Moxibution, wobei hier direkt mit Wärme gearbeitet wird.

Nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird der Fluss der Lebensenergie positiv beeinflusst und führt zu einer Harmonisierung des Qi, Energieflusses im Körper.

Die Akupunktur als ein Bestandteil der TCM wird seit mehreren Jahrtausenden zur Therapie aber vor allem auch zur Vorbeugung von Krankheiten eingesetzt. Man geht davon aus, dass Krankheit nur entsteht, wenn die innere energetische Harmonie aus dem Gleichgewicht geraten ist. Dies kennt jeder von sich selber: Bedingt durch den Alltagsstreß wird man für Infektionskrankheiten anfälliger. Dies verläuft bei unseren Tieren ähnlich. Eine Möglichkeit besteht z.B. darin, mittels der chinesischen Diagnose frühzeitige Disharmonien im energetischen Regelkreis aufzuspüren und auszugleichen, bestenfalls bevor sie sich in Krankheitsmustern wiederfinden lassen.

Doch auch Heilungsprozesse akuter oder chronischer Erkrankungen lassen sich mit der TCM sehr gut unterstützen.

Homöopathie

“Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.” (Hippokrates)

Die klassische Homöopathie beruht auf der Lehre Samuel Hahnemanns, der den Leitgedanken "Ähnliches heilt Ähnliches" prägte.
Die Grundlage für die homöopathischen Präparate bilden pflanzliche, mineralische und tierische Stoffe aus der Natur, die z.T. sehr stark verdünnt und verschüttelt werden.

Einsatzgebiete der Homöopathie:

  • als Begleitung und Unterstützung der schulmedizinischen Therapie
  • konstitutionell: Zur Unterstützung der körperlichen und geistigen Reifung von Jungtieren, bzw. in Zeiten von Krisen (Wachstum, Streß, Überforderung o.ä.)
  • akute Erkrankungen u.U. als Sofortmaßnahme bis zur Übernahme durch einen Tierarzt
  • Stärkung des Immunsystems
  • Verhaltensstörungen

Es gilt zu hinterfragen, welche Ursache einer Krankheit zugrunde liegt. Die Homöopathie kann den Impuls geben, das Tier aus eigener Kraft wieder ins seelische und emotionale und damit auch körperliche Gleichgewicht zu bringen.

Blutegel

Die Behandlung mit Blutegeln hat bereits eine lange Tradition. In jüngster Zeit wird sie wieder vermehrt angewendet, vor allem in Rheumakliniken und in der plastischen Chirurgie.

Der Blutegel (Hirudo medicinalis oder Hirudo officinalis) ist ein Verwandter des Regenwurmes und lebt im Süßwasser. Er besitzt an beiden Körperenden Saugnäpfe, mit denen er sich festhält bzw. sich mit Hilfe des Beißapparates an seinem Wirt festsaugt. Dabei wird der Blutegelspeichel (Saliva) in die Wunde abgegeben und in die tieferen Hautschichten durch die kleinen Kalkzähnchen des Egels eingebracht. Mit dem Speichel werden ein lokales Schmerzmittel und blutgerinnungs-hemmende Stoffe in die Wunde abgegeben, so dass der Biss für das zu behandelnde Tier nicht schmerzhaft ist.

Verschiedene Stoffe finden sich im Speichel des Blutegels, z.B.:

  • Hirudin und Calin - hemmen die Blutgerinnung, bewirken einen sanften Aderlass
  • Hyaluronidase - hat eine antibiotische und schleimlösende Wirkung
  • Eglin – wirkt entzündungs- und gerinnungshemmend, sowie schmerzstillend

Durch den Biss werden außerdem Gift- und Schadstoffe durch das Blut aus dem Körper ausgeleitet.

Anwendungsbeispiele für die ergänzende Blutegeltherapie:

  • Arthrose & Arthritis (Hufrollenentzündungen, Spat)
  • Sehnen- und Sehnenscheidenentzündungen
  • Quetschungen
  • Blutergüsse
  • Hufrehe
  • Ödeme
  • Thrombose
  • Ellbogen- und Hüftgelenksdysplasie
  • Bandscheibenvorfall
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
  • Prellungen
  • Verletzungen des Bandapparates
  • Gelenksgallen
  • periodische Augenentzündung
  • Spondylose
  • Kniegelenkserkrankungen
  • Kreuzbandschäden etc.

Ernährung, Nahrungsergänzung, Phytotherapie

In der Vielzahl der Nahrungsmittel und Spezialfuttermittel verliert man als Tierbesitzer leicht den Überblick. Oftmals macht eine chronische Erkrankung die Fütterung von Diät-Nahrung oder Ergänzung mit Zusatzstoffen notwendig. Die Phytotherapie ermöglicht zudem die ergänzende Behandlung von einigen Krankheitsbildern.

Gerne berate ich Sie individuell zu allen Ernährungsfragen Ihres Tieres:

  • Fütterungsmanagement des gesunden Tieres als Prophylaxe für ernährungsbedingte Erkrankungen
  • Auf die jeweilige Symptomatik Ihres Tieres abgestimmte Nahrungsergänzungen z.B. bei akuten Erkrankungen der Atemwege oder des Verdauungs- oder Bewegungsapparates
  • Altersgerechte Rationsberechnungen und Fütterungsempfehlungen
  • Diät-Futter-Beratung bei chronischen Erkrankungen und Futtermittelallergien

* zertifiziert durch die Tierärztekammer Schleswig-Holstein